Zufallstour

Eigentlich hatte ich eine Tour ab Aschaffenburg geplant, dort ist gerade Volksfest, sowas kann man ja gut verbinden schon zwecks Abendessen. Da aber meine Bekannte keine Bremsbeläge mehr hat und die Tour aber ordentlich Hm, musste was anderes, flaches herhalten. Wohin? keiner weiß was, alles kennt man auswendig. Da ist mir ne Tour eingefallen die ich mal im Internet gesehen habe. Durch Frankfurts Parkanlagen die alle früher mal Privat waren und heute öffentlich zugänglich sind. Da die Tour aber nicht lang ist, plante ich einfach mal die Bonifatiusroute mit ein, ohne jegliche Erwartung.

Die Räder lagen noch im Auto und so fuhren wir an die Gerbermühle. Von dort an die Hauptwache von wo die Tour startete. Der erste Park war der Brentanopark, den kenne ich ntürlich aus meinen Niddarunden. Dann kam der Solmsparksolmspark

solmsp.

 

 

…. dann gings an der Nidda entlang…

niddaradweg

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… bis nach Sossenheim und dann nach Höchst, durch den Höchster Stadtpark…

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…bis zum Schloß.

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Von dort ging meine Tour los. Erstmal quer durch Höchst, an der Jahrhunderthalle vorbei nach Zeilsheim. In Zeilsheim stand ich plötzlich in einer Siedlung wie ich sie noch nie gesehen habe. Ungefähr 8 Reien mit ca. 20-30 Backsteinhäuser. Alle in der gleichen Höhe, schön zurecht gemacht mit den enstprechenden Vorgärten und alle hatten sie grüne Holzfensterläden mit einer passenden Schule am Ende, toll.

( „Das Viertel ist im Stil einer Gartenstadt gestaltetes Wohngebiet im Frankfurter Stadtteil Zeilsheim. Als die letzte vollständig erhaltene Arbeitersiedlung der ehemaligen Farbwerke Hoechst steht sie unter Denkmalschutz.“)

Weiter gings durch Zeilsheim nach und durch Kriftel auf der Bonifatiusroute, was aber auch gleichzeitig die „Regionalpark Route Rhein Main“ ist, durch viele und große Obstplantagen. Sowas habe ich auch noch nie gesehen, Kirschen, sauer und süß, Äpfel, Johannisbeeren… wenn man drunter weg fuhr, musste man nur den Mund aufmachen 🙂 vorbei am einem tollen Aussichtspunkt von dem man den Odenwald, den Taunus, Frankfurt und den Flughafen sehen konnte.

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Wir kamen an einem recht großen Naturschutzgebiet vorbei, die Hattersheimer und Weilbacher Kiesgruben,  in dem eine Eselart ( Kulane-Wildesel) …

eselart

… und Ziegen in freier Natur leben und landeten im Park von Bad Weilbach mit einer Schwefelquelle (Faulborn)…jaaaaa….ganau so….. Gott, was stinkt das, bäääähhhhhh. Ich traute mich etwas zu probieren, so schnell wie es im Mund war, wars auch wieder draußen 🙂

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Es dauerte nicht lang bis die ersten Weinhügel kamen. An der Flörsheimer Warte machten wir eine Pause.

Von dort gings an den Main wieder Richtung Ffm wo wir am Mainufer eine Stärkung zu uns nahmen. Da es noch so schön war und ich noch nicht wirklich satt, fuhren wir nochmal auf die Freßgass wo ich dann nach ein paar Nuggets und zum Abschluss noch einen Cappuccino auf einem Brunnen in der Sonne sitzend, trank 🙂

Durch Zufall eine wirklich schöne Tour gemacht, ca. 70Km, und ich werde auf jeden Fall nochmal eine in dieser Gegend planen.

weg

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