Wandern auf dem Hoherodskopf

Wenn geht, bei so einem Wetter alles stehen und liegen lassen. Wenn mal die Sonne scheint, muss man sie nutzen, so selten wie das bei uns im Winter vorkommt. Dieses elenede Dauergrau nervt. Nachdem es endlich mal geschneit hat, wenn auch nicht bei uns, und der Wetterbericht für kommende Woche wieder bis 10 Grad PLUS gemeldet hat, wollte ich wenigstens einmal im Schnee gewesen sein und so kam mal wieder, wie fast genau vor einem Jahr, der Hoherodskopf ins Gespräch 🙂 20-30cm Schnee. Das Gute am Hoherodskopf ist, das auch die Wanderwege „gespurt“ sind. Vogelsberg hin oder her, das haben sie der Rhön voraus. Wer im Winter bei Schnee mal auf der Wasserkuppe war, zum laufen, der weiß wovon ich rede. Was ich ebenfalls auf dem Hoherodskopf mag, sind die Bäume, also im Vergleich zur Wasserkuppe. Wenn die voll sind mit Schnee, sieht das einfach toll aus und wenn Wind geht und der ging ordentlich, ist man im Wald gut geschützt. Wenn man nur in der Sonne laufen will, hat man dort auch Möglicheiten, sollte aber mal in der Info fragen ob die Wege geräumt sind.

Winterimpression

Da ich gern im Wald bin und auch oben laufen wollte, sind wir den Höhenrundweg (8Km) gelaufen und haben den ein oder anderen Abstecher mitgenommen. Bei Schnee ist man doch langsamer unterwegs und so sind wir immerhin 3,5 Std gelaufen. Ein Traum, strahlend blauer Himmel und der Schnee als Kontrast, einfach toll.

Wie auch letzten Winter hätte ich mir gewünscht mein Bike dabei zu haben. Die Wege sind fest und gut zu fahren, außerdem komme ich immer an den Mountainbikestrecken vorbei die ich soooo gern mal fahren würde wie z.B.: der Wildsautrail 🙂 hört sich doch so an als wäre der spaßig, oder? Es macht Spaß im Schnee zu fahren, mangels Schnee komme ich bei uns einfach nicht dazu 🙁 bei uns kann ich Schlammschlachten erleben…bäääähhhhh.

Ein Fotoshooting haben wir gesehen, mit einem Fatbike. Der Fahrer hatte Spaß, Wheelie durch Tiefschnee, dazu noch ein paar Stunden in der Kälte…brrrr….. da oben war es irgendwas mit -5°. Er war Knallrot im Gesicht 🙂

Nach 3,5 Std laufen im Schnee hatten wir Hunger. Nun, an einen Kiosk wollte ich nicht und so probierten wir mal den Vogelsberg Bäcker. Den kannte ich noch nicht, hätte aber auch nichts versäumt. Ich nahm einen Apfelstrudel, natürlich mit Sahne und Eis 🙂 und einen Cappuccino. Dieser kamm lau und 15 Min später der Strudel. Er sah gut aus, das wars aber auch. Der erste Biss…urgh…ich dachte, ich hätte in eine Zimtstange gebissen und dazu war er völlig überzuckert, also einfach nur extrem süßer Zimt den ich gegessen hab. Die Sahne war aus der Dose, bäh. Nein, essen tu ich da oben wohl eher nichts mehr….. Da wir Heimzu an einem McDo vorbei kamen, gabs nen Big Mäc und ein 6er Chicken 🙂 dann war der Zimt endlich aus meinem Mund, 2Std. nach dem Strudel essen!!!

Hier ein paar Eindrücke von der Wanderung:

Zuerst gehts zum Taufstein, die höchste Erhebung mit 773Hm. Der Bismarckturm:

Taufstein

 

Weiter gehts durch den Wald

Hoherodskopf

Ist das schön oder ist das schön? Ein Wintertraum….

Abstecher zum Geiselstein. Hier soll ein Schatz liegen 🙂 Der Weg da hoch ist links vom Geländer 🙂 ohne entsprechende Schuhe geht hier nix.

Hoherodskopf_1

Dann gehts Richtung Niddaquelle. Dorthin wollte ich auch schon die ganze Zeit eine Radtour gemacht haben, Da das von mir auch aber ca. 90 km sind, müsste ich mit dem Zug hin oder wieder zurück und da liegt das Problem… naja….

Niddaquelle

Und hier die Nidda in ihren Anfängen 🙂

Nidda

Vobei an einer witzigen Wiese,

Schneehügel

.. geht sweiter zu den Fischteichen, diese wurden im späten Mittelalter zur Lagerung von Holz angelegt. Mittlerweile ist es Naturschutzgebiet.Fischteiche

Von dort wieder zurück zum Hoherodskopf. Schade 🙁 alles wieder rum…aber schön wars 🙂

 

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