Spessart-Pfade

Endlich kann ich mal wieder über eine Tour berichten. Nicht dass ich bisher noch keine gemacht habe, nein, aber es war nichts Neues dabei. Nachdem ich mal wieder im Internet nach Touren gesucht habe, bin ich auf diese Tour aufmerksam geworden und da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, hier der Link zur Tour: Spessart Pfade

Allerdings haben wir sie etwas abgekürzt. Zum einen hab ich noch nicht viel Hm in den Beinen, zum anderen kenne ich den Anfang, bzw. die obere Hälfte der Tour noch zu gut, mit den „fliegenden Golfbällen“.

Los gings In Schöllkrippen am Naturbad. Dort gibts jede Menge Parkplätze und da das Wetter eher nach Schlittschuhlaufen ist, sind die noch alle frei 🙂

Die ersten Kilometer sind Waldwege (Degenweg), aber in einer schönen Gegend mit immer wieder tollen Ausblicken, noch keine Herausforderung aber mit kleinem Abstecher zur Kahlquelle. An der fahr ich oft lang, da wollte ich auch wissen wo sie herkommt.

Dann gings den ersten Trail nach oben, der gehört zur Nummer 3 der ausgeschilderten Mtb-Touren, aber eigentlich nicht zu unserer 🙂 aber warum einen Waldweg nach oben fahren wenn nebenan ein Trail ist? nein, gell…..

Über Waldwege gings weiter bis zum Bieberer Pfädchen, der zauberte dann das erste größere Grinsen ins Gesicht, wobei ich den aber irgendwie länger in Erinnerung hatte, egal.

An Bieber vorbei gings bis zur Lochmühle, dort ist ein wunderbarer Trail direkt neben der Straße. Er geht an den Lochbornteichen vorbei bis zur Wiesbütt. Wenn man den in einer Tour mit einplant, aber bitte andersrum, denn der ist wirklich fies. Ich dachte, an meinem Bike wäre irgendwas, bin kaum vorwärts gekommen, habe nach nem Platten geschaut, oder ob die Bremsen zu sind 🙂 Ich habe nicht erkannt, dass es eine Steigung von 9% und mehr waren, ich habs nicht gesehen, erst als ich mal zufällig auf meinen Tacho gesehen hab, ich dachte es wäre flach, ist das zu glauben?!?! Der Trail geht bis zur Wiesbütt, das letzte Stück hat dann eine Steigung von über 30%, da war selbst das schieben brutal.

Nach einer kurzen Pause gings am See vorbei auf den nächsten Trail, weiter über normale Wege bis nach Wiesen. Nach Wiesen gibts dann mal wieder eine ordentliche Steigung, über Waldwege zum nächsten, wunderbaren, wirklich wunderbaren Trail, den ich allerdings allein gefahren bin, da meine Mitfahrerin mal wieder weg war. Nein, ich wundere mich nicht mehr, wirklich nicht. Da ich natürlich das Navi am Bike hab, konnte sie von Glück sagen noch nah bei Wiesen zu sein, so konnte sie über die Straße bis zum Engländer, wo wir uns wieder trafen.

Den Trail aber, genoß ich wirklich. Er war aber anstrengend, viele und große Wurzeln weswegen ich nur im stehen gefahren bin, aber Landschaftlich kaum zu übertreffen.

Weiter gings dann über Waldwege, wieder ordentlich hoch, ca 2KM, bis man nach Heinrichsthal kommt. Und weiter gehts nach oben, wieder ca. 2KM, bis man dann auf den Eselsweg kommt, ein wunderbares Stück des Eselwegs, an dessen Ende der Engländer ist. Das hört man dann auch schon 🙂 viele Motorräder, wirklich viele.

Da saß dann auch meine „Mitfahrerin“, essen schon bestellt, klar…wenn man warten muss….

Direkt weiter gehts auf einem wunderschönem Trail, Bratsch-Weg, mit eingebauten Rampen, an denen ich brav vorbei fuhr 😉 und den ich auch noch nicht kannte,

dann noch ein Stück Waldweg bis nach Vormwald, wo wir wieder auf den Degenweg kamen und nochmal ein Stück Trail fahren konnten,

bevor wir wieder, über Waldwege, ans Auto zurück kamen.

Wunderbare Tour, nicht ganz ohne, aber sehr schön. Einige, wunderbare Trails und immer wieder schöne Aussichten.

Es waren ca. 46Km und 1200Hm 🙂 🙂 🙂 Allerdings war es dort oben eiskalt, teilweise 520 Meter hoch, 9 Grad, der reinste Winter. Petrus ist wohl wiedermal schlecht gelaunt dieses Jahr. Die Sonne kam als wir wieder am Auto waren. Wenigsten hats nicht geregnet.

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