Rund um Mörfelden

Meine erste mit Komoot geplante Tour. Erkenntnisse? ja. Die Software ist genauso gut oder schlecht wie alle anderen, aber ich soll dafür zahlen. Warum?

  • Highlights – wer weiß denn was für mich ein Highlight ist? und wer sagt mir, dass dieses Highlight noch existiert?
  • Bring mich hin – oweia- das ist genauso abenteuerlich wie mit anderen Programmen auch. Die Software erkennt nicht ob Wege noch existieren oder ob diese befahrbar sind. Wie auch!
  • Vertrau keinem einfach so

Da ich aber erst angefangen hab, will ich dem Programm noch eine Chance geben, vielleicht überseh ich noch einiges.

So habe ich einfach ein paar „Highlights“ herausgesucht, auf „Bring mich hin“ geklickt und vertraut, dem Programm und den Usern.

Treffpunkt, Terminal 4. Ja ich lerne! Ich weiß nämlich, dass mein Navi mich hinbringt, ohne Umweg!

Nach einer Brezel gings los. Nein, nicht an den Flughafen, obwohl mir das schwer fällt. Es ging vorher links ab, durch den Wald auf noch fahrbaren Wegen. Das erste „Highlight“ war eine KZ Außenstelle. Ich kannte diese nicht, wusste nicht, das sowas in unserer Nähe existierte. Sie wurde wieder ausgegraben und zur Gedenkstätte erklärt.

Dann gings weiter, über Waldwege und kleinen Trails an den Grundwiesensee.

Ein schöner See, an dem viel geangelt wird mit der Möglichkeit, den gefangenen Fisch gleich zu grillen. Ein schönes Freizeitgebiet. Im Anschluss, einer meiner Highlights für diesen Tag, einen super tollen Trail direkt am Bach, nein, Bächlein(Gundbach) entlang. Toll! Teilweise nicht ganz einfach, ein paar Wurzeln, größere wie kleinere, weswegen man hier wirklich nur mit MTB oder zu Fuß lang kann, aber sehr, sehr schön und fast 2Km lang, TOPP!

Weiter über normale Waldwege am Mönchbruch vorbei bis zum Jagdschloss, immer wieder schön. Wer hier schon Hunger hat, kann gegenüber was essen und/oder trinken. Dort gibt es ein Biergarten.

Dann standen wir das erstemal vor einer Tür, hinter der sich nur hohe Brennessel befanden. Nein, nein und nein, ich hab keine Machete dabei und kurze Hose an. Also der erste Umweg, der sich leider, leider in die Länge zog. Etliche Kilometer, so ca. 10, langweiliger Waldweg. Das geht bestimmt besser, ganz bestimmt. Dann sollte ein Trail kommen, sollte! Also, der nächste Umweg, direkt an einem Golfplatz vorbei. Da denk ich immer an das Schild „Vorsicht, fliegende Golfbälle“ und ja, auf dem Stück Wiese lagen etliche. Wer Golfbälle möchte, kann dort sammeln. Die Golfspieler halten es ganz offensichtlich nicht für nötigen ihren Unrat zu beseitigen.

Wir mussten noch durch eine hoch gewachsene Wiese bevor wir wieder auf einem Waldweg waren.

Jetzt sollte der nächste Trail kommen. Was soll ich sagen, zugewachsen, wenigsten das erste Stück. Durch Zufall habe ich einen kleinen Weg entdeckt, der uns doch noch auf diesen Trail brachte, wenigsten auf das übrige Stück.

Der aber ist sehr schön, auch wieder am Bach, Hegbach, lang. Den kannte ich noch von der Tour bei Rüsselsheim. Über ein Stück Waldweg gings zum Brombruchsee…

…und über einen kleinen, feinen, spaßigen Trail rundherum 🙂

Von dort gings über einen Waldweg und einen schönen Trail zum Anglerpark. Eine schöne Location, von Hessen3 empfohlen. Seltsam, ich finde die nichtmal in Google Maps?

Ob man dort essen kann, bzw, ob es schmeckt, kann ich nicht beurteilen, ich wollte nur einen Kaffee. Aber selbst mit diesem einfachen Wunsch muss man heute wirklich Glück haben. Ich habe einen bestellt, was ich getrunken habe kann ich nicht sagen. Aber schön ist es dort, wirklich, ich denke, eine Pause kann man da schon machen, neben einem Koi-Teich.

Schräg gegenüber ist der Steinrodsee, mit Campingplatz.

Weiter gings über Feld/- Waldwege und einen kleinen Trail. Allerdings habe ich hier auch wieder Umwege machen müssen, weil das „Bring mich hin“, mich über ziemlich blöde Wege lotzen wollte. Teilweise bin ich dann einfach gefahren wie ich dachte, ich hatte keine Lust mehr vor irgendwelchen nicht fahrbaren Wegen zu stehen. Wahrscheinlich hab ich das ein odere andere „Highlight“ so umfahren, war mir aber egal, irgendwann nervts. So sind wir weiter, am Lindesee…

…und einer merkwürdig aussehenden Militärfunkanlage vorbei bis zum Langener See. Dort wartete das 2.persönliche Highlight auf mich, ein super schöner Trail, ca. 1,7Km lang.

Dann mussten wir durch diese, wie nennt man das, Teichanlage, angelegte Naturlandschaft, wieder nach oben 🙂 Oweia! Der Trail wurde immer enger, verzweigter, ich behaupte, ohne Navi wären wir da nicht mehr herausgekommen, nie wieder!. Außerdem muss man sehr vorsichtig fahren. Nicht nur dass die Brombeerbüsche zu dieser Jahreszeit sehr hoch und eng gewachsen sind, nein, es liegen jede Menge nackte Menschen dort rum 🙂 Die haben keinen bleiben Eindruck bei mir hinterlassen, aber die Brombeeren. Wir mussten danach erstmal die Stachel ziehen 🙂

Langener Waldsee

Dann kam das selbe wie vorher, Waldwege, nicht fahrbare Waldwege aber auch noch ein kurzer Trail, bevor wir wieder am Terminal 4 ankamen und zu guter letzt doch nochmal die Aussichtsplattform am Flughafen besuchten. Kurz mal Flieger schauen 🙂

58Km Erfahrung. Schöne Abschnitte, ein paar wunderschöne Trails, interessante Punkte und unfahrbare Wege, zerkratzte und zerstochene Beine und Arme, aber zu guter letzt, erfahrungsreicher.

Ich seh so ein wenig aus, als hätte ich eine wilde Katzte zu Hause und werde bei jeder angenehm warmen Dusche daran erinnert 🙂

Aber, wieder musste ich feststellen dass dieses Gebiet einfach unglaublich groß ist. 58Km von denen ich ca. 50 gefühlt noch nicht kannte. Mal sehen ob ich noch ein paar für mich unbekannte „Highlights“ finde.

Bis zum nächsten mal!

 

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