Offenbacher Umland die 2.

Diesmal aber eine Trailtour.

Ich hatte beim letzten mal schon gesehen dass es dort einige Trails gibt, also habe ich bei Komoot mal die Karte vergrößert 🙂 um die netten Kleinigkeiten auch zu finden. Jepp, ein paar gibts, und was für schöne. Man soll es nicht galuben, da haben die Offenbacher ja doch was zu bieten. Klar, sie sind flach und harmlos, aber sehr schön und auch wirklich viele mit ordentlicher Länge, ich war so überrascht. Ich würde behaupten bis zum einizigen Berg, dem Ebertsberg, bestand der größete Teil der Tour aus Trails und diesmal sogar gut, sehr gut befahrbar. Das letztemal als ich hier war, war es ja mehr eine Wasserschlacht, obwohl immer noch stehen Pfützen, trocken ist es noch nicht, hier und da musste ich mich noch durch wühlen, aber alles harmlos.

Mein Auto stellte ich wiedermal bei den Dietesheimer Seen ab, nein, das wird nicht langweilig, dort ist einfach schön und es sollte auch gleich richtig losgehen.

Danach gings über harmlose Waldwege, an der Käsmühle vorbei, durch Bieber in den Offenbacher Wald, auf Trails, Trails und Trails

sogar einen Hügeltrail 🙂

Dort kann man erstmal Spaß haben. Ja, das gönnte ich mir. Ich bin nicht nur über die Hügel sonder hab gern, sehr gern eine Ehrenrunde gedreht und ich hätte noch welche drehen können.

Weiter gings auf schönen Trails…

…zum Dornsee

Der liegt wirklich schön, ist nicht rießig aber toll. Eine freie Bank und einen Graureier den man beobachten konnte, also Pause. Puhhh… ich aß einen Riegel, die Mücken aßen mich. Mein Lieber, ne ist das Übel dieses Jahr. Ich bin schon mehr zerstochen als sonst im ganzen Jahr, ne, kein Spaß.

Die Pause war also nicht ganz so lang wie sonst, aber die schönen Trails auf denen ich schon wieder unterwegs war, liesen mich alles vergessen, was war das schön. Dann kam ich am einzigen „Berg“ an, dem Ebertsberg.

Ein schöner Trail rauf und der einzige Teil der heutigen Tour der meinen Puls nach oben trieb 🙂

Runter habe ich ihn nicht gefunden, schade, aber es muss ihn geben denn unten bin ich am Ende vorbei gefahren. Naja, vielleicht bin ich ja mal wieder dort. Bestimmt sogar, denn auf dem ganzen Stück bin  ich an so vielen schönen Trails vorbei gefahren, die wollen doch erkundet werden 🙂

Ab da gings nicht mehr ganz so schön weiter, aber trotzdem noch schön. Komoot führte mich über ein paar Reiterpfade, die sind oft sanding und holprig, die Hufe machen die Trails etwas hügelig. Egal, die Gegend war schön und alle Wege bis dahin auch.

Dann kam ich am Petershäuser Hof (war mal ein Kloster) an,

..vorbei an glücklichen Kühen.

Kühe auf der Weide sieht man bei uns nicht mehr sehr oft. Der Hof ist ein Demeter Hof mit eigener Metzgerei und Verkauf. Im Sommer ist im Hof der Biergarten auf wo auch gegrillt wird. Heute leider nicht, ich hätte doch wirklich mal eine Bratwurst gegessen.

Erstmal gings weiter auf Waldwegen bis es irgendwann in einen Wiesenweg über ging.

Und dann stand ich da:

Und nu? Ist warm… Schuhe aus, Socken aus und durch? tief ist es nicht, vielleicht 30cm, aber ernsthaft? Pferdespuren konnte man ekennen, aber…..nööööö. Ich machte erstmal Pause, denn schön wars dort, eine Libellen Paradies, und so entdeckte ich den Weg?, nein, also, naja, aber ich musste unter der Bundestraße durch. Also gut, ich schob aber 🙂

Weiter gings Richtung Steinheim, am Anglersee vorbei.

Den kannte ich noch von meiner Steinheimer Grenzwanderung. Von dort weiter bis zum Oberwaldsee bzw. den grünen Seen und die Trails MUSSTE ich mitnehmen 🙂 Das ist einfach schön dort, soooo schön

Nach ca. 48Km kam ich wieder am Auto an, nach einer super tollen wenn auch leichten, anspruchslosen Tour, völlig verstochen, trotzdem glücklich. Ich glaubs ja selbst kaum, aber in den Offenbach Wald werd ich nochmal fahren, oder zweimal oder deimal…. 🙂

So, jetzt wird gebacken 🙂

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