Kreuzberg/ Röhn

Oben Sonne, unten Sonne…und wo waren wir?

Eigentlich wollten wir die Kreuzbergtour machen, eine Rundtour von ca. 12,8Km. Im Winter muss man allerdings spontan umentscheiden können 🙂 Wobei „Winter“ für dieses Dreckswetter das völlig falsche Wort ist.

Winter_2016

Im letzten Jahr waren wir zu selben Zeit auf der Wasserkuppe bei ca. 40-50cm Schnee und heute gibts Matsch, Schlamm und ein wenig Schneematsch im Überfluss. Nachdem wir ein paar Meter gelaufen sind, haben wir uns entschieden uns nicht auf 12,8 Km festzulegen, sondern wollten kleinere Runden laufen und nach Beschaffenheit vielleicht 2 davon.

Auf gings zum Neustädter Haus und rein in den Nebel…

Kreuzberg

Dort angekommen erinnerte ich mich natürlich sofort wieder an den Flowtrail der dort gebaut wurde, den, den ich im letzten Jahr eigentlich schon fahren wollte. Also haben wir uns auf die Suche gemacht und ihn tatsächlich auch gefunden. Lang musst ich nicht überlegen 🙂 wenn schon nicht fahren, dann wenigstens laufen, kann man sich ja auch einen super Überblick verschaffen und in der Saison darf man diesen nicht laufen. Ja, dort sind Wanderer verboten 🙂 🙂 🙂 das liest man ja wirklich selten, bei uns nie.

Flowtrail

 

Wanderer_verboten

Achtung

Ich bin begeistert von diesem Trail, er ist so gebaut dass jeder ihn fahren kann. Alles kann, nichts muss! Man kann also die Sprünge nehmen, kann aber auch einfach dran vorbei fahren. 10 km am Stück!!!!! und rauf gehts mit einem Shuttelbus. Respekt an die Erbauer und deren Initiative, ein klasse Ding! Toll auch, dass die Stadt Bischofsheim zugesagt hat, nicht selbstverständlich.

Die offizielle Seite: Flowtrail Kreuzberg

Ein paar Kilometer sind wir den runter. Hier ein paar winterliche Eindrücke:

Trail_2

Blau: dran vorbei, rot: drüber

 

Trail_1

 

Trail

Jetzt mussten wir die ganzen Hm auch wieder rauf, zum Glück ging das aber auf der Straße, dieser ganze Schlamm nervt auf Dauer. Allerdings gibts Hunger nach den Höhenmetern und so sind wie diesesmal in das Neustädter Haus in der Hoffnung auf eine Kleinigkeit für den Magen. Ich war gespannt, wir waren noch nicht dort essen.

Was auch sonst, den Deutschen fällt nichts ein außer Apfelkucken und Käsekuchen, ich entschied mich für einen Apfelkuchen. Was soll ich sagen, ich könnte fast behaupten, dass das der beste war den ich je gegessen hab. Die Äpfel waren frisch, wahrscheinlich morgens vorm backen erst geschält worden und hatten einen frischen, kräftigen Apfelgeschmack, als würde man in denselben beißen. Keine Gewürze die nicht reingehören oder zuviel wären und übersüß war er auch nicht. Auch die Gulaschsuppe war selbst gemacht, ordentlich Einlage und vorallem gutes Fleich. Ich würde sagen dass ist alles richtig gute Hausmannskost. Wir werden es beim nächstemal wieder testen.

Nach der Stärkung, haben wir uns durch den Schneematsch, der allerdings mit zunehmender Höher fester wurde, wieder nach ganz oben gearbeitet, wieder in die Sonne zurück, in die Untergehende 🙂

Blick_zur_wasserkuppe

Auf der ganzen Wanderung habe ich immer wieder ausgeschilderte Mountainbikestrecken gesehen, etliche, nicht nur eine oder zwei. Und so wirds gemacht, der Kreuzberg machts vor. Hier wird für jeden was geboten, für Wanderer, Biker und Wintersportler und so müssen sie nicht von irgendwoher Schnee ankarren oder Schneekanonen laufen lassen die es dort auch Gott sei Dank noch nicht gibt. Vielleicht sollten sich mal andere Gebiete darüber Gedanken machen, Skipisten sind da, es würde der Natur nichts weggenommen, Skilifte sind auch da, sie könnten im Sommer auch aber eben anders genutzt werden, dann muss man nicht Schnee von Nord nach Süd karren oder Schneekanonen schon Wochen vorher laufen lassen.

Nachdenken tut nicht weh und es kostet nichts, das kann ich versprechen!

Es werden ungefähr 10 Km gewesen sein, trotz dem Matsch aber mit dem Gefühl, Muskelkater zu bekommen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.