Hoherodskopf…

…und gleich 2 mal.

Wann war meine letzte Tour? ich weiß es schon nicht mehr, müsste nachsehen. Das Wetter meint es nicht gut mit uns und so fahr ich irgendwie immer die selben Strecken, ich kenn jede Pfütze, ne ist das langweilig, Straße, Radwege…. üüüüübel. Dann kommt doch wirklich mal wieder ein Sommertag, man hätts nicht zu hoffen gewagt. Diesen seltenen Tag haben auch andere genutzt, klar. Soviel Biker hab ich noch nie in freier Wildbahn geshen. Wir standen sogar in einem Pulk von Mountainbikern an einer Kreuzung, sowas hab ich wirklich noch nie erlebt. Aber klar, alle sind raus, kein Wunder bei so wenig schönen Tagen.

Dank des schlechten Wetters hab ich aber einiges an Strecken ausfindig gemacht, u.a den Hoherodskopfsteig, ok, auch schon wieder Teer, aber ca. 700Hm am Stück, mal ne Herausforderung, sonst fahr ich ja irgendwas um 5Hm 🙂 Wenn ich mich mal traute und dachte das Wetter hält mal 2 Std, bin ich auch mal zur Ronneburg, immerhin ja auch schon ca. 500Hm, aber nicht am Stück. Sonst ist aber alles flach.

Also, Hoherodskopf-Steig hoch und die Niddaroute wieder runter…aber da war doch noch was…. 🙂 jepp, der Wildsautrail! Da dieser nur 13 Km hat, bringt es nichts nur wegen dem dorthin zu fahren, aber so 🙂 er passt genau rein.

Los gings in Eichelsdorf auf dem Steig, am Stausee vorbei, in den heute jede Menge gesprungen sind, Mensch und Tier.

Nidda Stausee

Über den Steig gibts nicht viel zu berichten, geteerte Wege und ein paar Stücke Schotter, insgesamt gut zu befahren und gut ausgeschildert mit schönen Ausblicken.

Eigentlich weiß man garnicht wohin man fährt bis hinter einer Kurve endlich mal das Ziel zu sehen ist 🙂

Das Ziel

Ich finds toll so ein Gipfel zu erklimmen. So ein wenig kann man erahnen, was das für ein Gefühl sein muss, in den Alpen unterwegst zu sein. Hier freu ich mich, 750 Meter zu erklimmen.

Oben angekommen, nach ca. 20 Km und 650-700Hm am Stück, erstmal ne Pause, Nussecke, Kaffee und Apfelsaftschorle 🙂 Ich ärgere mich, dass ich nicht auf die Ihr gesehen hab wie lang ich brauch 🙁 schade.

Der Beweis

Nach de Stärkung freute ich mich auf den Wildsautrail, hatte noch nichts drüber gelesen, wusste also nicht was kommt.

Wildsau

Wildsau_1

Ich würde sagen, noch vor ner Woche wäre der Name Programm gewesen, so konnte man ihn, abgesehen von ein paar Wildsaulöchern, gut fahren. Aber der ist herausfordernd, viele und vorallem große Wurzeln die wirklich deine Aufmerksamkeit brauchen, nicht so ganz einfach, auch weil man teilweise nicht sieht wo man hinfährt. Das liegt aber wohl auch daran, dass nocht nicht viele in diesem Jahr den Trail gefahren sind. So stand das Unkraut, auch jede Menge Brennesell, sehr hoch und dicht. Meine Arme und Beine brannten, auch Stunden danach noch, EGAL 🙂

Wildsau_3

Wildsau_4

Wildsau_6

Wildsau_5

Das ist wirklich der offizielle Weg, wir sind nicht quer durch den Wald 🙂

Lange Hose und langarm Trikot wären schön gewesen (das fällt mir schwer zu schreiben, wo man doch froh sein muss um jeden Tag ohne „lang“).

Manchmal musste man schon genau suchen, wo der Trail weitergeht, aber schön war er trotzdem 🙂 und es hat so gut getan, endlich mal wieder Wald, Erde (kein Matsch), Trail und das alles bei Sonne und tollen Temperaturen, ach jaaaaaaaaaaaaa…seufz…

Es gibt aber auch normale Abschnitte, die sind in der ersten Hälfte aber eher selten.

Wildsau_7

Diese geht bis runter nach Rüdingshain, mit toller Aussicht.

Ausblick_ffm

Man kanns auf dem Bild nicht erkennen, aber hinten rechts am Horizont ist Frankfurt.

Dann gehts wieder hoch 🙂 erste ein wenig Asphalt, aber nicht viel, dann gehts auf nem Trail wieder hoch, juchuuuuuu. Anstrengend, schon ganz und gar in diesem Jahr.

Wildsau_11

Wildsau_9

Wildsau_10

Hier gabs ersmal ne schöne Pause. Bei der Aussicht und dem tollem Wetter geht das nicht anders.

Wildsau_8

Der Schweiß lief und das tat sooo gut (irre, oder?), was wars schön, ich kanns gar nicht beschreiben.

Wieder oben angekommen, gabs ein Eis und wirklich, es war ca. 17.30 Uhr und man hätte fast ne Jacke gebraucht, das änderte sich allerdings schnell wieder als wir ca. 300 hm weiter unten waren.

Über die Niddaroute gings wieder runter, vorbei an dem See, den ich nur zugefroren aus dem Winter kenne.

See

Hier die Nidda in Eichelsdorf. Bis sie in Frankfurt ist und dort in den Main mündet, nimmt sie noch ordentlich zu.

Die_Nidda

Tolle Tour, toller Tag, Sonne, Wärme, Trails und mal wieder was anders gesehen als unsere Radwege, einfach toll!!!!!!!!!!!!!!!! ca. 59Km und 1134Hm

Übersicht_Hoherodskopf

Hoherodskopf_grafik

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