Die Niddarunde oder die…

…3 Flüße, 2 Einmündungen, viele Feste, viele Quellen-Tour 🙂

Für Sonntag hatten sie ja super Wetter vorausgesagt, also Radtour! Eine Bekannte kannte diese Tour nicht und wollte sie gern mal fahren, also trafen wir uns um 11. Ab gings quer durch die Dörfer Richtung Hohe Straße, über die mussten wir drüber. Auf dem Weg dorthin gehts den Hühnerberg rauf ( IronMan-Strecke), ein gemeiner Berg. Wenn man den unten zu schnell angeht, wird das weiter oben bestraft.
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Oben angekommen gibt es einen wundervollen Blick auf die Frankfurter Skyline:
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(Rechts im Bild ist der Ginnheimer Spargel, zu dem kommen wir später noch, links is die neue EZB)
Auf der anderen Seite gehts dann etwas steiler wieder runter nach Niederdorfelden. Quer durch und an diesen Viechern vorbei:
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Ja, Niederdorfelden liegt in Deutschland.
Dort war auch das erste Fest. Weiter gehts Richtung Gronau und da kommt man dann auch an die Nidder. Immer am Ufer entlang bis man einer Abzweigung folgen muss am an die Nidda zu kommen. Auch hier immer am Ufer entlang. Am Anfang von Bad Vilbel kann man schon „Hassia“ lesen und da ist auch schon die erste Quelle, direkt am Römerbrunnen.

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Ja! genauso wie die Quelle aussieht schmeckts auch! Meine Mitfahrerin musste sich schon etwas überwinden, aber was tut man nicht alles für seinen Mineralhaushalt 😉
Weiter gings, an einem Zirkus vorbei, durch Bad Vilbel zur nächsten Quelle, wobei wir da schon einen Heilbrunnen ausgelassen haben, die Elisabethen Quelle. Da schmeckt das Wasser wirklich gut! Eine gute Möglichkeit die Wasserflasche aufzufüllen. Ein Stück weiter kommt dann die „Hassia“ Quelle.
Weiter gehts am Niddaufer bis irgendwann der „alte Frankfurter Flugplatz“ kommt.
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Das nächste Fest :-), „Apfelfest“ und ich hatte gerade Hunger der sich bei dem Geruch von Bratwürstchen verstärkte. So musste ich diesem Gefühl folgen 🙂 Also eine Pause mit lecker Bratwurst. Gern hätte ich noch einen Crepe und/oder eine Waffel gegessen, aber ich musst ja noch Rad fahren und das auch noch weit.
Ab aufs Rad und am „Ginnheimer Spargel“ vorbei, diesmal von der anderen Seite:
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Ein paar Kilometer weiter kommt man an die Niddamündung in Höchst:
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Eine kleine Pause und ein Nusseis später sind wir mit der Fähre über den Main:
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Weiter gings am Main entlang Richtung Offenbach. Ein kleiner Abstecher zu den Häusern auf „Stelzen“ mit den vielen Bootsanlegern 🙂
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Muss man geshen haben.
Weiter gings Slalom durch Menschenmassen, durch „Nizza“ zum nächsten Kaffestand, den brauchte ich jetzt. Hier sind wir ein Stück gelaufen bis ich meinen Kaffee all hatte. Wieder auf die andere Main Seite und weiter an der neuen Brücke, gegenüber die neue EZB, vorbei bis nach Offenbach wo dann plötzlich meine Mitfahrerin weg war ??? hmmm???? einen Augenblick gewartet…nö…also aufs Rad und ein Stück zurück…da kam sie gelaufen! ja, gelaufen.

„Ich hab eine Pannenspray dabei“…ja, probiers aus…:-) Sie keine Ahnung, ich keine Ahnung, kann ja nur funktionieren! und auch noch Prestaventil! Kurz gelesen und angesetzt, kann ja nicht soooo schwierig sein, tja ja…. der Schaum sprühte raus, aber nicht in den Schlauch! wie Rasierschaum. Überall kleine weiße Häufchen :-), auf der Wiese, meiner Hose… wobei ich mich frage wie sich das Zeug im Schlauch verteilen soll? so fest wie der Schaum ist.
Die Luft war schneller aus der Dose wie der Schaum im Schlauch (sofern da überhaupt was ankam) und er Reifen, wie konnte es anders sein, noch Platt…ne wat blöd. War vom Aldi, ist das die Antwort? keine Ahnung, aber empfehlen kann ich das nicht, gehört für mich zu den Dingen die die Welt nicht braucht. Ich hatte einen Schlauch dabei und sie hatte Glück, mit dem richtigen Ventil. Leider hatte keiner von uns eine Luftpumpe 🙂 klever, oder? Ein netter Mountainbiker aber. Also, Reifen ab und Schlauch raus und da war er, der Schaum, im Mantel! an einer einzigen Stelle!
Hat mich aber bestätigt, einen Schlauch und natürlich eine Luftpumpe, das ist ok. Geht schnell, flicken kann man zuhause.
Durch die Panne ist es schon etwas spät geworden und da wir im hellen heim kommen wollten, hab ich dann den etwas kürzern Weg genommen. Es waren aber trotzdem ca. 85 KM.
Insgesamt ein toller, entspannender Tag und eine gemütliche Tour bei herrlichstem Wetter. Danke Petrus! und bitte noch ein paar Wochen weiter so.

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