Amorbach/ AM1

Hoooolllaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa……………………….

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Tour gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, was da kommt. Klar, im Odenwald ist es nicht einfach, klar, 30 Km und über 800Hm wird nicht leicht, und klar, es gibt die Beschreibung der Tour, aber das……………….. 🙂 🙂 🙂 Ich kann und muss sagen, sowas bin ich noch nicht gefahren, trotzdem war es klasse, einfach klasse, eine Herausforderung, technisch wie kräftemäßig.

Los gings am Bahnhof von Amorbach, dort kann man auch Parken. Natürlich, es ging sofort hoch, kurz die Aussicht auf Amorbach genossen…

Amorbach

…und gleich danach den Einstig der Tour, ich wusste ja nicht was kam 🙂

Trail

Der Trail wurde schmaler, ich kann nicht wirklich gut schätzen, ich sag mal, 1Meter breit. Rechts gings steil hoch, links steil runter (oder umgekehrt), der Pfad selbst hatte ein leichtes Gefälle nach unten, der trockene Boden, der Sand und die lockere Erde machen den Halt nicht besser. Gleichzeitig gehts mit einer ordentlichen Steigung hoch, ab 4,5% bis 35% ist alles drin, ich würde sagen, der Schnitt liegt bei irgendwas über 10%. Dazu kommen ein paar Steine und Wurzeln uuuuuuuuuuuunnnnnnnd……………………………….. Spitzkehren. Ich kann keine Spitzkehren fahren und ehrlich, ich weiß wirklich nicht wie man sowas fahren könnte. Wie bekommt man bei solchen Bedingungen sein Bike ums Eck? Respekt für alles die das können. Runter bekomm ich noch die ein oder andere hin, aber hoch?!?!?!? und die waren wirklich Spitz. Also, es blieb mir nichts anders als das Bike rumzuhiefen, aber dann wieder drauf?!?!? oooohhhjeeee. Dieser schmale Pfad lässt nicht wirklich große Wackler zu, aber bei solchen Steigungen und dann noch über Wurzeln und Steine drüber weg………………… 🙂 Ich hatte einen Puls, soch hoch wie nie, gepaart mit ein paar kleinen Adrenalinschüben, insgesamt alles kurz vorm umfallen. Das mein Herz zu solchen Klopfern in dieser Geschwindigkeit fähig ist….

Immerhin, 2 Kehren konnte ich fahren, die boten Platz zum ausholen.

Oben angekommen, musste ich natürlich den Turm in der Gotthardsruine hoch. Die Aussicht kann ich mir nicht entgehen lassen, aber die Beine haben gewackelt und dass ich vor lauter Schweiß überhaupt noch was sehen konnte………

Track_hoch

Zum_Gotthard

Die obere Spitze ist die Ruine

Abtei

Nachdem der Puls wieder auf Normalmaß war, gings weiter, ein Stück recht eben, perfekt zum verschnaufen, bevor es, noch heftiger 🙂 🙂 🙂 , wieder runter ging. Wieder Steine, Wurzeln, diesmal noch ein paar Treppen, kleine Brückchen, und, nartürlich…… Kehren 🙂

Runter fallen mir die Kehren leichter und seltsamer Weise geht linksrum besser wir rechts, aber auch hier musste ich ein paar mal das Bike rumheben.

Trach_runter

Für alle die auch wandern, das ist der Nibelungensteig. Den hatte ich schonmal ab Miltenberg und fand ich schon ordentlich, aber dieses Stück………………..

Trail_4

Trail_3

Trail_runterHinter diesen kleinen Brücken liegen Steine als Stufen.

Kehre

Unten angekommen sah ich eine Tankstelle an der ich erstmal fast einen Liter Wasser abpumte 🙂

Dann gings ein Stück Radweg lang, zur Erholung wunderbar, bis es dann wieder in einen Wiesenweg überging, uffffff…. natürlich mit ordentlicher Steigung. Der Weg geht über in einen Waldweg und dann in einen kurzen Trail der aber in diesem Jahr lange gesperrt war, wegen Fällarbeiten. So sah der Weg natürlich aus, kaum zu sehen.

Weiter gings, über einen Schotterweg hoch, bevor es wieder auf einen Trail Bergab ging.

Trail_6

Trail_5

Trail_7

Trail_8

Super Trail, teilweise auch nicht ganz leicht, aber fast durchweg fahrbar, wenn man ihn kennt und weiß wie und wo man Einsteigen muss, kann man ihn komplett fahren, Technik, wenn auch nicht soviel, brauchts hier aber auch.

Dann gehts wieder über Radwege und Schotterwege hoch. Ich war darüber ganz froh, ein wenig Verschnaufpause, es ist doch Kräftesparernder. Allerdings ist dieser Weg schon ne Weile lang und gerade oben, wo die Kräfte schon etwas nachlassen, wirds nochmal heftig und der Schotter war da oben natürlich frisch geschmissen, das fährt sich wie auf Sand, übel.

Oben gehts in der Höhe ertmal recht eben, bis es dann den Russenpfad runter geht. Wegen dem hatte ich die Tour auch rausgesucht, ich hatte schon einiges gehört und wollte ihn gernmal fahren, der macht Spaß, besonders im unteren Bereich, klasse. Wir hatten Glück, bis Mitte August war der auch wegen Fällarbeiten gesperrt.

Russen

Russen_1

Russenpfad

Russen_2

Aber klar, dann erstmal nach Amorbach rein, wenn man schon da ist….. Eis essen und nen Kaffee trinken 🙂

Amorbach_2

Amorbach_1

Das ist eine wirklich super MTB-Tour, schwer, würde ich behaupten. Für Anfänger völlig ungeeignet, ordentlich herausfordernd, kräftemäßig, konditionsmäßig und technich, aber sie macht Spaß. Ich wüsste bei mir in der Nähe nichts ähnliches.

Wahrscheinlich können alle Amorbacher und deren Nachbarn, Spitzkehren fahren 🙂

Mein Navi zeigt 825 Hm und einen Schnitt von 10,1 Km/h 🙂 bei 30Km. Ich würde sagen, 1/3 der Tour besteht aus Trails, der Rest Wald-/Wiesen und- Schotterwege

Grafik

Danke an die, die diese Strecke erarbeitet haben und an den Odenwaldkreis. Es ist nicht selbstverständlich das Wanderwege den Mountainbikern zugänglich gemacht werden!!!!!!!!!!! SUPER!!!!!!!!!!

Link zur Tour: AM1/ Amotbach Mountainbike

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