Als der Wanderweg zum Wanderweg wurde

Am vorletzten Sonntag entschlossen wir uns wieder einmal in den Spessart, genauer, Frammersbach zu fahren. Es liegt etwas höher und war 5° kühler, also 25°, perfektes Radwetter. Wir hatten uns eine Tour von der Seite: http://www.bikewald.de/Bikewald-0-0-0-85-28-1.htm, rausgesucht, nämlich die „Grenztour“. „2 Tage nacheinander Höhenmeter, ein wenig Training für den „Grenzsteig“ den wir uns mal grob für das Wochenende ab dem 3.10 eingeplant haben 🙂 und dafür brauchen wir wirklich noch ordentlich Training.

Los gings in Frammersbach gleich Standesgemäß. Ein kleiner und schmaler Trail mit seitlicher Rutschgefahr in einen kleine Bach, aber schön und der begann gleich hinter diesem unglaublichen Häuschen in dem ein Italiener ist.

DSC01582

Bekommt man da nicht gleich Hunger?

Das Navi führte uns durch ein schöne Gegend mit tollen Aussichten und wirklich tollen Trails aber auch knackigen Höhenmetern. Unter anderem kamen wir auch wieder durch Mosborn, dieses kleine Dorf war mir von der ersten Spessarttour, von der ich absichtlich nichts geschrieben hatte, noch gut in Erinnerung, ganz besonders als ich die Bushaltestelle wieder gesehen hab ;-). Nach dem ersten Treffen mit der Haltestelle, war ich 1 Woche krank! Aber nebenan ist die Feuerwehr und die ist ja unsere Freund und Helfer…wie wahr 🙂

bushaltestelle mosborn

Die wird mir lange, wahrscheinlich für immer, in meiner Erinnerung bleiben und ich denke, wir einem Einwohner auch 🙂

Insgesamt lässt sich die Tour sehr gut fahren, abwechselnd Waldwege und jede Menge schöner Trails.

trail

trail 1

trail 2

2 mal mussten wir schieben weil die Anstiege einfach zu heftig waren, sonst aber sind wir alles ohne Probleme, bei Traumhaftem Wetter, gefahren, bis zur „Hermannskoppe“…

Hermannskoppe

Ein Stückchen weiter beginnt der Abfahrtstrail nach Frammersbach und der ist einige Kilometer lang, also ein Trail auf den man sich seeehr freut. Nun, was soll ich sagen, ein lauter Knacks, ein Schrei. Ich drehte mich um und sah dass meine Mitfahrerin stand, soweit so gut. Ich wartete und beim näher kommen konnte ich sehen dass sie was in der Hand hatte, noch ein Stück näher und ich sah dass es ihr Sattel war……….

Ich musste mich ertmal ausschütten vor Lachen, es war ja sonst nix passiert, konnte ich also ohne schlechtes Gewissen. Nachdem ich mich einigermaßen im Griff hatte, fragte ich was passiert ist:“ WAS WEIß ICH, KENN MICH MIT DEM SCHEIß DOCH NET AUS!!!“. Ich konnte nicht recht vor lachen, aber ich schaute mir das an und stellte fest….scheiße….Schraube durch, sehr sauber und genau in der Mitte!

Es ging ja Bergab, also sagte ich zu ihr, sie solle stehend fahren, aber ich wurde nur noch angegiftet:“KANN ICH NET!“. Da es aber wirklich noch einige Kilometer waren und ich ihr sagte wir würden mit laufen noch bis Mitternacht im Wald sein, traute sie sich hin und wieder 🙂 Meine Oma sagte immer:“alles Schlechte ist für was gut“. Ich denke, ein wenig hat sie`s gelernt.

Irgendwann sind wir auch wirklich wieder in Frammersbach angekommen, etwas später als geplant, aber angekommen. Räder verstaut und ab ins nächste Restaurant. Eigentlich wollten wir ja zu dem Italiener, aber ohne Rad und zu der Uhrzeit, naja, vielleicht beim nächsten mal.

Nach dem Essen gings uns beiden besser, ich lecker Pasta mit Garnelen und sie Schnitzel mit Pommes, und so konnten wir dann beide ein wenig schmunzeln als das Rad ohne Sattel wieder in seiner Halterung stand 🙂

Nichtmal eine Woche später kam die Überraschung….sie hatte ein neues Rad 🙂 ;-), ein Cube AMS WLS…………………

 

Grenztour

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.